Schwerpunkte der Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Jahrgangsstufen 7 bis 9

Sekundarstufe I: Mittelstufe, Klassen 7 – 9

Soziales Engagement wird von allen Beteiligten unserer Schule als ein wesentliches Element schulischen Zusammenlebens angesehen. Ab dem 7. Jahrgang ist jede Schülerinnen und jeder Schüler verpflichtet, sich im Laufe der Sek I für ein halbes Jahr sozial oder kulturell in der Schule oder für die Schule zu engagieren. Sobald ein Schüler/eine Schülerin in eine entsprechende Aktivität eingebunden war, wird dies auf dem Zeugnis in der Rubrik „Angaben zum außerunterrichtlichen Engagement“ bescheinigt.
Beispiele für soziales oder kulturelles Engagement sind

  • Mitarbeit in der Hausaufgabenhilfe oder der „Förderbörse“
  • Soziales Engagement in benachbarten Altenpflegeheimen oder Kindergärten (Projekt "Jung trfft Alt")
  • Mitarbeit im SLZ (z.B. in der Schreibberatung)
  • Einsatz als Klassenpate in der Erprobungsstufe
  • Mitarbeit in der SV (Klassensprecher, SV-Team u. ä.)
  • Einsatz als Streitschlichter
  • Leitung einer Arbeitsgemeinschaft
  • Übernahme von Klassendiensten (Klassenbuchführer, Ordnungsdienste etc.)
  • Teilnahme an zeitintensiven Ad-hoc-Projekten (Theater, Musical, Tanz etc.)
  • Zugehörigkeit zum Schulorchester
  • Mitglied des Schulsanitätsdienstes.
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Jahrgangsstufe 7:

 

"Kommunikation" und der kritische Umgang mit "Neuen Medien"

 

Auch in dieser Jahrgangsstufe soll die Lernfähigkeit durch die Weiterentwicklung fächerübergreifender und fachspezifischer Methoden verbessert werden. Schwerpunkt ist dabei die Verbesserung der kommunikativen Kompetenzen und die Arbeit in Gruppen.
Weiterer wichtiger Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist die kritische Auseinandersetzung mit den Neuen Medien wie Handy, Computer (-spiele), Internet, I-Pods etc.. Seit dem Schuljahr 2008/09 machen die 7. Klassen im Rahmen des Informatik-Unterrichts einen "Computer-Führerschein", mit dem nach einem halben Jahr die Beherrschung grundlegender Arbeitstechniken am Computer attestiert wird. In Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei bemühen wir uns aber auch, unseren Schülerinnen und Schülern die Gefahren und den Nutzen der Neuen Medien bewusst zu machen.
 
Im Rahmen des Lernen lernens sollen methodische Fähigkeiten verstärkt und erweitert werden (z.B. Referate, Recherche, Diskussionsführung). Jede Schülerin und jeder Schüler muss hierzu in der Jgst. 7 zwei Einzelreferate in einem frei gewählten Fach halten.

Jahrgangsstufe 8:

Sucht-Prävention, Sachtexte, LSE und Wahlpflichtbereich II (Differenzierungskurse)

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig auf die Entwicklung und Gefährlichkeit von Süchten (Alkohol, Nikotin, Drogen) aufmerksam gemacht werden.

Auch sollen sie lernen, sich im Unterricht sicher und angemessen (z.B. Diskussionen) und in Konflikten gewaltfrei mitzuteilen. Damit ist ein weiteres Themengebiet in der Stufe 8 die eigene Sozialisation in einer Gruppe und, daran angrenzend, die Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus.

Schwerpunkt der Methodenarbeit ist die "Arbeit mit Sachtexten" und die Vorbereitung auf die landesweiten Lernstanderhebungen.

Im Wahlpflichtbereich II können für den Unterricht in Klassen 8 und 9 gemäß den persönlichen Interessen eine dritte Fremdsprache oder Fächerkombinationen wie Informatik/Mathematik, Politik/Wirtschaft, Kunst-Musik-Darstellen oder Biologie/Sport gewählt werden.

Jahrgangsstufe 9:

AIDS-Information, Referate, berufliche Orientierung

Das Wissen über und der verantwortungsvolle Umgang mit der Sexualität ist ein bedeutendes Erziehungsziel dieser Stufe.

Angebunden an den Politikunterricht organisiert die Schule ein zweiwöchiges Betriebspraktikum, damit die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Berufs-und Arbeitswelt eines Betriebes bekommen. Ein Besuch im BIZ soll die spätere Entscheidung für einen Beruf oder Schwerpunkte in der gymnasialen Oberstufe erleichtern. Bewerbungschreiben und Bewerbungsgespräche werden trainiert.

 

Zusammenfassende Überlegungen

Wir sind der festen Überzeugung, dass das gymnasiale Abitur nach wie vor einen hohen Ausbildungsstandard garantiert. Die vielfältige und vielschichtige schulische Ausbildung am Gymnasium bildet ideale Grundlagen sowohl für alle Studiengänge an Hochschulen und Universitäten als auch für andere berufliche Ausbildungen. Das am Gymnasium geforderte wissenschaftspropädeutische Arbeiten begründet - statistisch belegt - den Erfolg in Studium und Beruf. Wir bemühen uns, mit unseren oben in kurzer Form dargestellten Bildungs- und Erziehungsschwerpunkten bereits in der Sekundarstufe I dieses ferne Ziel ins Visier zu nehmen.

Wolfgang Lezius, Mittelstufenkoordinator