2017 Forever Young

F├╝r immer jung - ein Fluch oder ein Geschenk?

Der VPIP-Kurs 2016/17 des Kopernikus ÔÇô Gymnasiums Neubeckum pr├Ąsentiert das Musical ÔÇ×Forever YoungÔÇť, welches auf dem Film ÔÇ×LovestruckÔÇť basiert. Die Termine f├╝r die Vorstellungen sind f├╝r den 06.07.2017, 07.07.2017 und 10.07.2017 jeweils um 19 Uhr festgelegt. Karten sind ab dem 21.06.2017 in der Vorhalle des Kopernikus ÔÇô Gymnasiums in Neubeckum t├Ąglich von 9:25 - 9:40 Uhr, 11:15 ÔÇô 11:30 Uhr und am Mittwoch von 13:10 - 13:50 zum Preis von 4ÔéČ erh├Ąltlich. In dem B├╝hnenst├╝ck geht es um die Liebe, Freundschaft und um komplizierte Verh├Ąltnisse innerhalb der Familie. Die Star - Choreografin Harper Hutton m├Âchte ihre Tochter Mirabella, welche die T├Ąnzerin in einem von der Mutter choreografierten St├╝ck ist, von einem gro├čen Fehler abhalten. Dabei hilft ihr ein geheimnisvoller Trank, welcher Harper neue M├Âglichkeiten bietet, ihre Tochter vor einer falschen Entscheidung zu sch├╝tzen. Der Kurs arbeitete ein Schuljahr an dem Musical. Dabei engagieren sich nun alle Sch├╝ler bei den Aufgaben, in denen ihre Talente liegen. Viele verschiedene Gruppen (Requisiten, Presse/Drehbuch, B├╝hnenbild und Kost├╝me) tragen zum Endergebnis unseres Musicals bei, da sie zusammen neue Ans├Ątze und Ideen zur Umsetzung des Projektes entwickelten und ihren eigenen Vorstellungen mit einflie├čen lie├čen. Musical bedeutet Schauspiel, Tanz und Gesang, weshalb schauspielerische ├ťbungen durchgef├╝hrt wurden, der Gesang trainiert wurde und T├Ąnze choreografiert wurden. Bei der Rollenverteilung, die nach einem Vorsingen festgelegt wurde, ist positiv auff├Ąllig, dass extra Charaktere und Szenen hinzugef├╝gt wurden, damit jeder Sch├╝ler die Chance bekommt sich zu pr├Ąsentieren. Erste Einblicke in das Musical konnten die Zuschauer des Aktivfestes in Neubeckum, des Talentabends der Q2, des Bunten Abends und der Entlassfeier der jetzigen Abiturientia am Kopernikus ÔÇô Gymnasium in Neubeckum machen. Es war aufw├Ąndig das vorhandene Endprodukt zu gestalten, aber der VPIP Unterricht schwei├čte den Kurs zusammen und verlangte mehr als nur Leistungen, sondern Spa├č, Hilfsbereitschaft, Organisationstalent und Leidenschaft.
├ťberzeugen Sie sich selbst!

Sabrina Pforth, Q1

Die Glocke, 11.7.2017

2016 We Rock

ÔÇ×We RockÔÇť erz├Ąhlt eine Geschichte, die bisher noch nie verschriftlicht oder in irgendeiner Weise aufgef├╝hrt wurde. Von Anfang an war also klar, dass es ein Projekt wird, das uns alle vor Schwierigkeiten stellen k├Ânnte, vor allem Herrn Wick und Herrn Wever. Wir sollten Recht behalten.

Die Anfangszeit verlief zun├Ąchst entspannt. Jeder lie├č seine Vorschl├Ąge verlautbaren und man einigte sich schlie├člich auf den Disneyfilm Camp Rock, der als - nat├╝rlich nur ungef├Ąhre - Vorlage f├╝r unser Musical ÔÇ×We RockÔÇť dienen sollte. Wer will schon Stress mit Disney? Jedenfalls war den meisten m├Ąnnlichen Mitgliedern unseres Kurses (von denen es in jenem Jahr sogar un├╝blich viele gab) dieser Film g├Ąnzlich unbekannt, jedoch gab sich jeder mit der Wahl zufrieden, auch wenn die kitschige Note nat├╝rlich nicht zu ├╝bersehen war. Daraufhin gab es dann das erste Vorsingen vor Herrn Wick. Ausnahmslos jeder musste singen. Warum von uns bis zu diesem Zeitpunkt noch niemand einen Platinsong auf den Markt gebracht hatte, war nat├╝rlich die vorherrschende Frage, die sich unsere Musiklehrer stellten. Gesangsm├Ą├čig waren wir jedoch wirklich sehr gut aufgestellt und so mussten ÔÇ×DJ WevÔÇť und Herr Wick die schwierigen Rollenentscheidungen treffen. Die Verteilung lief aber unkompliziert, sodass jeder mit seiner Rolle zufrieden war, was Gesangs- und Sprechanteile anging.

Um in allen wichtigen Bereichen f├╝r das Musical voranzukommen, entschied man sich dann dazu, Gruppen zu bilden, die f├╝r die verschiedenen Aufgabenfelder zust├Ąndig waren. Die Choreographie-Gruppe fokussierte sich nat├╝rlich auf die T├Ąnze und darauf, dass diese auch f├╝r die Masse tanzbar waren. Die Requisiten mussten ebenfalls gekauft, gen├Ąht oder gebastelt und dann auch passend eingesetzt werden. Zudem musste nat├╝rlich auch das Drehbuch geschrieben werden, was sich als ziemliche Herausforderung herausstellte, da man nat├╝rlich nur den Film als Vorlage hatte. Die Struktur war also gegeben, was aber bei einigen fehlte, war die richtige Arbeitsmoral. Es war f├╝r viele eben ÔÇ×nurÔÇť ein Projektkurs ohne Klausuren, Hausaufgaben etc. Durch diese Mentalit├Ąt wurde es nat├╝rlich nicht einfacher und vor allem unsere Lehrer fragten sich schon nach kurzer Zeit: Wird aus ÔÇ×We RockÔÇť etwa ÔÇ×Wehaveno BockÔÇť?

Als wir dann endlich alle das Drehbuch in den H├Ąnden hielten, wurde jedem und besonders den Hauptrollen bewusst, wie viel Text noch zu lernen war. Erst jetzt konnte systematisch geprobt werden. So wurden aus anf├Ąnglichem Ablesen und zaghaften Gesten frei vorgetragene Worte, die immer sicherer gesprochen wurden und die jedem immer leichter ├╝ber die Lippen kamen. Bald herrschte ein allgemeines Gesp├╝r daf├╝r, wo im St├╝ck wir uns befanden und immer h├Ąufiger steuerten Einzelne Ideen bei, wie man etwas auf der B├╝hne besser umsetzen k├Ânnte. Nat├╝rlich waren wir noch Meilen weit davon entfernt die geplanten Vorstellungen zu rocken. Nicht nur ein Mal wurde Herr Wick von uns zur Wei├čglut getrieben und nicht nur ein Mal durften wir uns schwerwiegende Kritik anh├Âren, allem voran, dass uns die n├Âtige Ernsthaftigkeit fehle. Bis Ende Juni sei ja noch eine Menge Zeit, sagten wir uns immer wieder. Dabei verflog die Zeit unheimlich schnell und Fehler waren nicht mehr so leicht zu entschuldigen. Wir brauchten Extrastunden um alle T├Ąnze einzustudieren und als die Kulissen schlie├člich in der Halle standen und es doch ernst zu werden schien, lief es alles andere als reibungslos. Wir brauchten zu lange um die B├╝hne umzubauen, Requisiten fehlten und dann fielen auch noch pl├Âtzlich einige Darsteller aufgrund von Verletzungen aus. Zu unserem gro├čen Gl├╝ck erholten diese sich jedoch schnell wieder. Kurz vor knapp verk├╝ndete uns Herr Wick dann auch noch, das St├╝ck sei in seiner Gesamtheit zu lang. Drei Szenen wurden gestrichen und wir wurden st├Ąrker als zuvor zur Eile angetrieben. Es musste sogar noch nach der eigentlichen Generalprobe, die alles andere als gut lief, eine Sonder-Generalprobe angesetzt werden. Und das auch noch einen Tag vor der Premiere.

Zum Gl├╝ck kehrte jetzt auch bei den letzten Darstellern die n├Âtige Ernsthaftigkeit ein und wir hatten endlich das Gef├╝hl, dass wir doch am n├Ąchsten Tag etwas Herzeigbares auff├╝hren k├Ânnten.
Und dann war er da, der gro├če Tag. Es war der 30.06.2016, der Tag der Premiere.

Hier betraten die Jungs, wie bereits bei der Auswahl des Films, Neuland. Denn auch die Jungs mussten geschminkt und frisiert werden, um auf der B├╝hne gut auszusehen. Ein Hauch von Hektik lag ├╝ber der Halle, als es pl├Âtzlich hie├č: ÔÇ×In f├╝nf Minuten ist Einlass, dann gehen die Lichter aus!ÔÇť Jeder suchte noch seine Kleidungsst├╝cke oder Requisiten, oder was sonst von Bedeutung war, zusammen und dann traf sich die ganze Mannschaft mit den Lehrern in einem leeren Hallentrakt, um sich noch einmal so richtig motivieren zu lassen. Dann war es soweit. Alle Lichter gingen aus, das Publikum war da, und Herr Wick trat als erster auf die B├╝hne, um das Publikum zu begr├╝├čen. W├Ąhrenddessen versammelten wir uns hinter der B├╝hne um uns, gut h├Ârbar, mit dem sogenannten ÔÇ×Iceland-ClapÔÇť ein letztes Mal Mut zu machen.

Als es dann endlich losging, trat genau das ein, was wir uns das ganze Jahr ├╝ber gew├╝nscht hatten. Wir wurden zu unseren Charakteren. Und abschlie├čend l├Ąsst sich feststellen, dass aus ÔÇ×Wehaveno BockÔÇť am Ende doch ÔÇ×We RockÔÇť wurde!

Julius Wolf, Q1

2015 Walking on Sunshine!

Walking on sunshine: Ein Motto. Ein Lebenstraum. Unser Musical!

Zugegeben, zu Beginn unseres Musicaljahres 2014/2015 war nicht alles sonnig, denn wie bei jedem gro├čen Projekt gab es auch bei uns so einige Startschwierigkeiten. Diese begannen bereits beim Schreiben des Drehbuchs, das normalerweise am Anfang einer solchen Geschichte stehen sollte. Stattdessen starteten wir mit choreographischen und gesanglichen ├ťbungen in das Jahr, da der Film "Walking on sunshine" erst im Herbst in englischer Sprache erscheinen sollte. Im Nachhinein m├╝ssen wir zugeben, dass sich die Verz├Âgerung nur als Vorteil erwiesen hat. Denn zu Fertigstellung des Drehbuchs hatten wir bereits einige der wichtigsten T├Ąnze einstudiert und auch im gesanglichen Bereich Fortschritte gemacht. Durch neu entdeckte Talente, regelm├Ą├čiges Proben und steigende Leidenschaft entwickelte sich unser St├╝ck langsam zu einem pr├Ąsentablen Musical. Und als dann das zum ersten Mal das B├╝hnenbild aufgebaut war und die Requisiten hinter der B├╝hne Chaos verbreiteten, gab es kein Zur├╝ck mehr - wir mussten nicht nur gut sein, wir wollten perfekt sein!

Vor der ersten Auff├╝hrung am 16. Juni waren wir mehr als aufgeregt. Die Frisuren brauchten viel zu lange, die Haupt- und Nebenrollen zitterten vor Anspannung und Herr Wick... nun ja... Herr Wick war von uns allen das gr├Â├čte Nervenb├╝ndel. Doch w├Ąhrend sich der Zuschauerraum nach und nach f├╝llte und uns nur noch das B├╝hnenbild und ein paar Sekunden vom Kontakt mit den knapp 200 Zuschauern trennten, sprach Herr Wick uns Mut zu und aus Nervosit├Ąt wurde Professionalit├Ąt.

Zur Auff├╝hrung waren viele unserer Verwandten und Freunde gekommen und sowohl jung als auch alt lie├čen sich von den Hits der 80er-Jahre, den vielseitigen T├Ąnzen, dem wunderbaren Gesang und der spannenden Geschichte verzaubern. Der Sommer, den "Walking on sunshine" verspr├╝hte, schien auf einmal ganz nah. Zum Gl├╝ck verlief die Premiere trotz aller Aufregung ohne gro├če Pannen und auch die folgenden beiden Auff├╝hrungen waren ein voller Erfolg.

Abschlie├čend k├Ânnen wir sagen, dass uns das Musical ein spannendes, aufregendes und faszinierendes Jahr beschert hat, aus dem wir tolle, neue Erfahrungen und sch├Âne Erinnerungen mitnehmen. Daf├╝r bedanken wir uns besonders bei unseren beiden Lehrern Herrn Wever und Herrn Wick, die sich mit Feuereifer f├╝r uns eingesetzt haben und uns viel beigebracht haben. Und so hei├čt es f├╝r uns auf unserem weiteren Weg immer wieder in Gedanken: Walking on sunshine!

Talin Pahlenkemper, Jana Aufderheide, Q2


Die Glocke, 24.6.2015

2014 Pitch Perfect

Das Licht geht wieder an. Das Publikum klatscht. Arm in Arm und au├čer Atem stehen alle gemeinsam vorne. ├ťbergl├╝cklich, dass sie es geschafft haben, dass es keine Texth├Ąnger gab und dass es dem Publikum gefallen hat. Aber vor allem: Gl├╝cklich dabei gewesen, ein Teil des Musicals ÔÇ×Pitch PerfectÔÇť gewesen zu sein.

Doch bis dieser Moment erreicht war, war es ein langer Weg: Angefangen direkt nach den Sommerferien 2013 an einem Mittwochnachmittag. Dieser Termin sollte im Jahresverlauf zu einer regelm├Ą├čigen Theaterprobe werden. Hier trafen sich zum ersten Mal die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der damaligen Q1 (jetzt Q2), die den instrumentalpraktischen und vokalpraktischen Kurs (VPIP), in dem traditionell jedes Jahr ein Musical auf die Beine gestellt wird, statt dem Kunst- oder Musikkurs gew├Ąhlt haben. Doch bevor es an das Proben f├╝r das Musical ging, musste erstmal eines ausgew├Ąhlt werden; abgestimmt wurde am Ende f├╝r den amerikanischen Highschool-Film ÔÇ×Pitch PerfectÔÇť. Nun mussten nach einer Gesangsprobe noch die Rollen verteilt werden und dann: proben?

Nein, so schnell ging es dann doch nicht. Was am Ende ca. eineinhalb Stunden dauern sollte, brauchte wirklich das ganze Jahr Zeit an Vorbereitung, denn zun├Ąchst musste ein Textbuch geschrieben, angepasst und die Choreographien ge├Ąndert werden. Am Anfang wurde alles noch recht entspannt gesehen, doch zum Ende wurde dann doch die Zeit knapp. Ganze Nachmittage bis abends und Feiertage in der Schule waren die Konsequenz, es wurde geprobt, geprobt ÔÇŽ

Bis zu dem Moment, an dem alle Strapazen vergessen sind. An dem man gl├╝cklich vor dem klatschenden Publikum steht und sich freut, diesen VPIP-Kurs gew├Ąhlt zu haben. Die Erfahrung auf der B├╝hne n├Ąmlich kann einem jetzt keiner mehr nehmen.

Julie Klose, Q2

2012 Mamma Mia

Ein Sommer in den 70er-Jahren

Mamma- Mia; Mamma ÔÇôMia;┬á Mamma, Mamma, Mamma- Mia Mia Mia, Whooo!

So starteten  wir, der vokal-und instrumentalpraktische Kurs der Jahrgangsstufe 2012, in unsere vier Aufführungen Ende Juni/Anfang Juli 2012. Doch bis wir unsere Texte auswendig sprechen und unsere Rollen spielen konnten, war ein Jahr harter Arbeit vergangen.

Alles begann im Sommer 2011, gleich nach den Sommerferien. Unser gro├čer Kurs von 36 Leuten traf sich im Musikraum und stimmte ├╝ber das Musical ab, welches gespielt werden sollte. Zus├Ątzlich testeten Herr Hoer, Herr Wick und Herr Wever unsere Stimmen, um sie einer Stimmlage zuzuordnen. Man unterscheidet zwischen Sopran, Alt, Tenor und Bass. Es war teilweise erstaunlich, was hier f├╝r Zuordnungen getroffen wurden, denn einige Leute h├Ątte man eher in die Kategorie ÔÇ×AltÔÇť eingestuft, stattdessen trafen sie, unter anderem Sarah Bergmann, die h├Âchsten T├Âne der Tonleiter, sodass Herr Hoer begeistert meinte: ÔÇ×Du bist die K├Ânigin der NachtÔÇť.

Gerade am Anfang konnte man sich ├╝berhaupt nicht vorstellen, vor einem gro├čen Publikum zu spielen. Wir waren Amateure┬á und glaubten nicht, die F├Ąhigkeit zu haben, am Ende des Jahres auf der B├╝hne zu stehen, zu tanzen, zu singen und zu schauspielern. Da unser Musical aus 17 Liedern bestand, hatten wir viel einzu├╝ben, doch der Unterricht machte uns immer eine Menge Spa├č, denn man konnte frei entscheiden, woran man arbeiten wollte. Einige sangen zusammen,┬á andere ├╝bten auf ihren Instrumenten, wieder andere dachten ├╝ber Tanzchoreografien, Kost├╝me und Requisiten nach. Als die bemalten Leinw├Ąnde von Frau Keupers Kunstkurs nach den Osterferien in der Turnhalle bereitstanden, ging es f├╝r uns los, in der Turnhalle zu proben. Weil die Zeit immer knapper wurde, trafen wir uns auch sonntags von 11.00-17.00 Uhr und ├╝bten sechs Stunden f├╝r unser Musical. Gerade die Hauptrollen hatten einiges auswendig zu lernen,deshalb┬á kam es vor, dass man vom Unterricht freigestellt wurde, um in der Turnhalle zu ├╝ben.

Dann wurde es ernst. Die Generalprobe verlief, wie es auch nicht anders zu erwarten war, mehr als schlecht. Die Mikrofone funktionierten teilweise nicht und die Hauptrollen trafen keine T├Âne. Herr Wick, der ├╝brigens zum ersten Mal ein Musical an unserer Schule geleitet hat, betete, dass es am n├Ąchsten Tag besser werden w├╝rde. Seine Gebete wurden erh├Ârt. Trotz gro├čer Aufregung brachte unsere erste Besetzung die Menge zum Jubeln.

Wir freuten uns auf drei weitere Auff├╝hrungen und waren jedesmal aufgeregt. Doch auch die zweite Besetzung machte ihren Job hervorragend. Man kann dieses Gef├╝hl nur schwer beschreiben, wenn die Turnhalle dunkel ist,man selber im Scheinwerferlicht steht, das Publikum mucksm├Ąuschen still ist und die ganze Aufmerksamkeit auf das Schauspiel bzw. den Gesang von einem selbst gerichtet ist. Dieses Gef├╝hl entwickelt sich zu einer Gl├╝ckseligkeit und zu einem Stolz, wenn der ganze Saal begeistert applaudiert. Solche Momente gibt es nur selten, und wir sind alle sehr dankbar, dass wir sie erleben durften. Gl├╝cklich sind wir auch dar├╝ber, dass aus einem bunt zusammengesetzten Kurs, in dem viele einander fremd waren, eine Gemeinschaft wurde, welche ein gro├čes Musical auf die Beine stellt. W├Ąhrend unserer Auff├╝hrungen war es immer sehr hektisch, denn man musste sich innerhalb weniger Minuten umziehen, nachschminken und das Mikrofon abgeben. Hier war man f├╝r jede helfende Hand dankbar. Dem Publikum fallen wahrscheinlich am meisten die Hauptrollen auf, doch das bedeutet nicht, dass die anderen Schauspieler nicht wichtig sind, ganz im Gegenteil. In einer Theatergemeinschaft ist jedes einzelne Glied wichtig. Und genau das habe ich in meinem vokal-und instrumentalpraktischen Kurs gelernt.

Ich finde, jeder sollte so eine Erfahrung machen d├╝rfen, und hoffe, dass unsere n├Ąchste Musicalgruppe genau solche Erfahrungen machen kann wie wir.
         
Anna Bach Schamanajew, 13