Sie gehört mittlerweile zum festen Programm am Kopernikus-Gymnasium Neubeckum: Die Wanderfahrt der achten Klassen. Das Prinzip ist schnell erklärt. Die Schülerinnen und Schüler lernen eine dreitätige Wandertour zum Hermannsdenkmal unter Anleitung der Lehrkräfte selbstständig zu planen, zu organisieren und Anfang Juli dann auch tatsächlich durchzuführen. Selbstständigkeit, Durchhaltevermögen, Zielstrebigkeit und Verantwortungsbewusstsein – das sind die Ziele, die hinter dieser Idee stecken. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre eigenen Grenzen kennenlernen, Spaß haben und sich gegenseitig unterstützen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. „Die Kinder sind in einem Alter, in dem sie Bäume ausreißen können – aber das herkömmliche, starre System Schule bietet ihnen nur wenige Möglichkeiten dazu“, so wird Jonas Fastabend, als einer der Initiatoren dieser Wanderfahrt, gerne einmal zitiert, und er hat recht. Jedes Jahr zeigen sich unentdeckte Talente der Mitwirkenden. Dies fängt beim Organisieren und Buchen der Unterkünfte an, führt sich bei Planung von Verpflegung und Rahmenprogramm fort und mündet nichts zuletzt in der Aufteilung der zu wandernden Streckenabschnitte und versuchten Einhaltung des Budgets. Die Lehrkräfte unterstützen nur da, wo es unbedingt nötig ist.

 

 

 

 

Am Donnerstag, den 4. Juli 2019, beteiligte sich der Deutsch-GK von Frau Tänzler aus der Q1 an einem Workshop zum Thema Poetry Slam. Geleitet wurde dieser von Andreas Weber aus der Wortwerkstatt in Münster. Weber ist selber leidenschaftlicher Poetry Slammer und moderiert zu dem auch diverse Veranstaltungen.

 



Die Glocke, 12.7.2019

Die Glocke, 12.7.2019

Die Glocke/Ortszeit Juli 2019

13 Kinder der Jahrgangsstufe 5 des Kopernikus-Gymnasium haben im vergangenen Schulhalbjahr an der AG „SOR Kids“ – Schule ohne Rassismus teilgenommen. Die Förderung von Toleranz und Vielfalt bildet einen wichtigen Bestandteil des schulischen Miteinanders, so dass bereits ab Klasse 5 eine Auseinandersetzung mit interkulturellen Themen erfolgt. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Kathrin Schemmerling sowie ehrenamtlichen Schülerinnen und Schülern der Oberstufe haben sich die Kinder ein Halbjahr auf spielerische Weise mit verschiedenen Kulturen beschäftigt und dabei viel Neues gelernt. Ein besonderes Highlight waren zwei Ausflüge zum Freizeithaus Neubeckum, wo die AG gemeinsam Gerichte aus verschiedenen Ländern zubereitet und in gemütlicher Runde verspeist hat. Im interkulturellen Garten hat der Verein anders ackern e. V. eine bunte Rallye durch den Garten vorbereitet, bei dem viel über die positiven Erfahrungen und Erlebnisse des Miteinanders der internationalen Gartengemeinschaft berichtet wurde. Für die Kinder stand spätestens zum Abschluss der AG fest, dass sie sich für eine offene Begegnung innerhalb der Schulgemeinschaft aber auch darüber hinaus einsetzen werden.


Die Glocke, 8.7.2019

Die Glocke, 3.7.2019

Die Glocke, 2.7.2019

Das Kopernikus-Gymnasium Neubeckum hat am vergangenen Donnerstag und Freitag zum wiederholten Male die SAMMS Schülerakademie für mathematisch begabte Sechstklässlerinnen und Sechstklässler durchgeführt.

46 Kinder aus dem gesamten Kreis Warendorf konnten zwischen vier verschiedenen Workshops wählen, um ihren mathematischen und naturwissenschaftlichen Interessen nachzugehen: Um die Platonischen Körper zu entdecken und ein Modell einer Fraktalantenne in Form einer Sierpinski-Pyramide zu bauen, mussten mehr als 7000 Zahnstocher und zwei Kilogramm eingeweichte Erbsen verbaut werden. Mit akustischen Morse-Zeichen, Modulo-Rechnungen und der Enigma beschäftigten sich die Kinder im Workshop über Verschlüsslungstechniken. Mit dem Computerprogramm BlocksCAD erstellten die Schülerinnen und Schüler dreidimensionale Modelle ihrer Traumhäuser und personalisierte Schlüsselanhänger, die später – dank der Kooperation mit thyssenkrupp – von einem 3D-Drucker ausgedruckt wurden. In einem weiteren Workshop widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mathematischen Zaubertricks und Kniffen wie dem Kalenderrechnen. Nebenbei gab es noch kleine Knobelaufgaben und mathematischen Spielerein, sodass die Kinder auch die Gauß’sche Summenformel entdeckt und in einem Wettbewerb den höchsten Turm aus Spaghetti konstruiert haben.

Im Umgang mit einer Schere sind die meisten Jugendlichen spätestens seit der Grundschule schon erprobt. Die Schere, die die Teilnehmer der Feuerwehr-AG am vergangenen Dienstag ausprobieren und einsetzen konnten, hatte es aber in sich! Sie ist mit ca. 15 kg nicht nur deutlich schwerer als handelsübliche Scheren, sie schneidet sogar schweres Metall wie etwa die Karosserie eines Fahrzeugs.

Unter dem Thema „Technische Hilfeleistung“ erlangten die Teilnehmer einen Einblick in ein weiteres breites Aufgabenfeld der Feuerwehr, die nicht nur – wie der Name vermuten lässt – Brände bekämpft und Feuer löscht. Viel häufiger als zu Brandeinsätzen wird die Feuerwehr mittlerweile zu Verkehrsunfällen gerufen. Bei diesen Einsätzen werden zumeist hydraulisch betriebene und kraftvolle Rettungsgeräte, wie etwa eine Schere oder ein Spreizer eingesetzt. Das Arbeiten mit diesen Geräten konnten die Schülerinnen und Schüler an echten Karosserieteilen erfahren. Sie zerschnitten Motorhauben und Heckklappen und waren verblüfft, wie viel Kraft diese Rettungsmittel ausüben können.

An einer weiteren Station erfuhren die Jugendlichen, dass auch unsere Umgebungsluft – wenn man sie denn richtig nutzt – in der Lage ist, erhebliche Kräfte zu entfalten. Durch den Einsatz von Hebekissen, die nach und nach mit Pressluft gefüllt werden und sich ausdehnen, haben die Teilnehmer sogar das Fahrzeug ihres Lehrers anheben können.

OberstufenschĂĽler des Kopernikus-Gymnasiums bekommen spannende Einblicke bei Rottendorf Pharma und stellen im Labor eine Heilsalbe her!

Zum Abschluss ihres Chemiegrundkurses bekamen die kurz vor dem Abitur stehenden Chemieschülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums Neubeckum während einer Exkursion interessante Einblicke in das pharmakologische Unternehmen Rottendorf Pharma.

Nach einer kurzen BegrĂĽĂźung durch den Ausbildungsleiter von Rottendorf Pharma Herrn Burgholz, der bis zu 70 Auszubildende im Bereich Pharmakant und Chemielaborant vor Ort betreut, fĂĽhrten Auszubildende des Unternehmens die interessierten OberstufenschĂĽlerinnen und SchĂĽler durch das Unternehmen. Die Gruppe bekam so unmittelbar Einblicke in die Produktion verschiedener pharmakologischer Produkte. Beeindruckend waren unter anderem die hygienischen Standards, die groĂźen Tablettenmengen und einzelne Herstellungsverfahren. AnschlieĂźend stellten die SchĂĽler unter Anleitung im Ausbildungslabor eine Heilsalbe nach original Rezeptur her, die abgefĂĽllt und etikettiert mit nach Hause genommen wurde.

Der Unterricht am außerschulischen Lernort hat das Interesse der Schülerinnen und Schüler ein Studium oder eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich aufzunehmen bestärkt und ganz praxisnahe Einblicke gebracht.