Sternwarte des Kopernikus-Gymnasiums Neubeckum erm├Âglicht Beobachtung von Himmelsk├Ârpern

Neubeckum: Das eine Schule eine Aula, einen Chemiesaal und einen Lehrerparkplatz hat, ist wohl selbstverst├Ąndlich. Schulen mit einer eigenen Sternwarte hingegen findet man da nicht so schnell. Es sei denn, es hei├čt Kopernikus-Gymnasium und steht in Neubeckum. Schlie├člich verpflichtet der Name, Kopernikus sei Dank!

Bl├Ąttert man in diversen Suchmaschinen des Internets nach, so wird man da schon eher f├╝ndig, wenn man nach Astronomie-Ags an Schulen Ausschau h├Ąlt. Denn Sternengucker gibt es viele, weit mehr als Sternwarten.

 


Ein Blick durchs Teleskop zum Mond wagt die Direktorin des Neubeckumer Kopernikus-Gymnasiums, Birgit Nabbe. Das Fernrohr erm├Âglicht bis zu 400-fache Vergr├Â├čerungen Bild/Montage: R. Westhues

Unter www.astronomie.de/gad/Schulsternwarten_Links_nach _PLZ.htm findet man weitere Schulen mit Sternwarten in Deutschland aufgelistet ÔÇô die n├Ąchste ├╝brigens gar nicht so weit entfern am Gymnasium Nepomucenum in Coesfeld.

Die Neubeckumer Schule hatte seinerzeit starke F├╝rsprecher in Rat und Verwaltung, die sich f├╝r die M├Âglichkeit der Einrichtung einer Sternwarte stark gemacht hatten. Seit 1976 tr├Ągt die Lehreinrichtung in Neubeckum, die im Schuljahr 1968/1969 als Aufbaugymnasium f├╝r Sch├╝ler ab Klasse 7 und 11 gegr├╝ndet worden und 2001 in ein grundst├Ąndiges Gymnasium ab Klasse 5 umgewandelt worden ist, den Namen des deutsch-polnischen Astronomen.

So besann man sich zeitgleich mit der Genehmigung des Erweiterungsbaus (musischer Trakt) 1988 auch der wissenschaftlichen Disziplin, durch die der Namensgeber der Schule weltweiten Bekanntheitsgrad erreichte.

Die Stadt erm├Âglichte schlie├člich in diesem Zusammenhang den Unterbau f├╝r eine Sternwarte, die Neubeckumer Firma Krupp Polysius AG lie├č in ihrer Lehrwerkstatt die Kuppel der Sternwarte anfertigen. Der 1982 gegr├╝ndete Verein der Freunde und F├Ârderer des Kopernikus-Gymnasiums Neubeckum steuerte das Teure Fernrohr bei, das bis auf den heutigen Tag das Herzst├╝ck der Anlage ist.


Blick von au├čen in das Innere der Sternwarte: Mit dem Rad vorne rechts l├Ąsst sich die Metallkuppel in eine beliebige Richtung verstellen. Das Teleskop in der Mitte ist der ganze Stolz von Schulleiterin Birgit Nabbe.

Wersekurier, 23.12.08