Am Freitag, den 25. Juni 04, veranstalteten die Klassen 7a, b und c mit Frau Hoffmann, Herrn Weber und Herrn Enneking sowie der stellvertretenden Klassenlehrerin Frau Keuper diesen besonderen Tag und hofften, dass Probleme wie, ,,Ich will nicht in dieser Gruppe arbeiten!", aus der Welt geschaffen w├╝rden.
Es ging mit einem Warm-up-Spiel los: alle Klassen bekamen die Aufgabe, sich innerhalb von 2,5 Minuten der Gr├Â├če nach aufzustellen. Dies klappte mit Teamgeist und einem ruhigen K├Âpfchen. Da dieses Spiel viel Spa├č machte, gaben unsere Lehrer uns eine weitere Aufgabe. Dieses Mal sollten wir versuchen uns dem Alter nach aufzustellen und auch dies klappte hervorragend.
 
Danach wurden alle Klassenmitglieder in A- und B-Gruppen eingeteilt. Alle A-Personen suchten sich einen B-Partner, setzten sich zusammen und die A-Personen bekamen den Arbeitsauftrag, ihrem Partner in der n├Ąchsten Minute, wenn der B Partner erz├Ąhlt, sehr genau zuzuh├Âren und nicht im Raum herumzuschauen. Auch sollte man die B-Partner mit Laut├Ąu├čerungen, wie "mmh", "ja", "tats├Ąchlich"...., best├Ątigen. Danach bekam der B-Partner eine Aufgabe: Dieser sollte nun auf den A-Partner in der n├Ąchsten Minute desinteressiert wirken, indem er sich mit anderen Dingen besch├Ąftigte. (Nat├╝rlich durften die Partner die Arbeitsauftr├Ąge des anderen nicht wissen.)
 
Kurz vor der ersten Pause machten wir dann noch das Zugspiel. Da es an diesem Tag um Gruppenarbeit ging, schlossen wir uns zuerst in 3er Gruppen zusammen und stellten uns hintereinander in der Pausenhalle auf. Die Person, die ganz vorne stand, streckte die Arme aus und schloss genau wie die zweite Person die Augen. Die letzte Person hatte nun die Aufgabe die Gruppe zu f├╝hren, indem diese dem Zweiten mit einem leichten Druck auf die Schulter ein Signal gab und dieser wiederum dieses Signal an den ersten weiter leitete und sich somit nach links oder rechts drehte. Alle Verantwortung lag auf der dritten Person und man musste absolutes Vertrauen zu ihr haben. Wir wiederholten das Spiel mit einem 6er und 12er Zug und schlie├člich mit einem Zug, der die ganze Klasse umfasste.
 
Weil alle Klassen auch im Unterricht Zufallsgruppen machen, setzten wir uns f├╝r das Legespiel in 5er Gruppen zusammen und bekamen einen Umschlag mit 15 Teilen, wovon jede Person 3 Teile erhielt. Nun mussten alle Personen einer Gruppe versuchen 5 gleich gro├če Vierecke mit jeweils 3 Teilen zusammen zu legen. Wenn ein Teil nicht passte, konnte man es in die Mitte zur├╝cklegen und sich daf├╝r ein anderes nehmen. Bei dieser ├ťbung durften die Gruppenmitglieder nicht miteinander reden oder sich in Zeichensprache verst├Ąndigen. Der Sinn dieser ├ťbung war es, egal ob man sein Viereck schon zusammen hatte, demjenigen zu helfen, der es mit seinen Teilen einfach nicht schaffte. Also musste man seine Teile wieder abgeben und somit sein Viereck wieder kaputt machen. Es gab nur eine oder zwei Gruppen in jeder Klasse, bei denen die Zeit nicht reichte oder in denen die Gruppenmitglieder die Aufgabe einfach nicht schafften. Dennoch, ein gutes Resultat!
 
Nachdem wir uns in neuen Zufallsgruppen wieder zusammen gefunden hatten, teilten die Klassenlehrer ein Arbeitsblatt aus. Jeder sollte versuchen, zuerst in Einzelarbeit, zu 5 dargestellten Konflikten eine L├Âsung zu finden. Dann wurde in den Gruppen verglichen, zu welchen L├Âsungen die Personen jeweils gekommen sind. Um auch mit anderen Gruppen zu vergleichen fanden wir uns in neuen Gruppen zusammen und verglichen noch einmal.
Schlie├člich erarbeiteten wir uns die Aufgaben und Funktionen der Mitglieder innerhalb einer Gruppe. Einige Funktionen wie Gruppensprecher oder Fl├╝sterer (sorgt f├╝r die Ruhe in der Gruppe) kannten wir schon, aber Zeitw├Ąchter( sorgt daf├╝r, dass die Aufgaben in der vorgegebenden Zeit erledigt werden), Gespr├Ąchsw├Ąchter (sorgt f├╝r ein faires Gespr├Ąch), Aufgabenw├Ąchter (sorgt daf├╝r, dass die Aufgaben in der Zeit erledigt werden) und Protokollf├╝hrer kamen noch dazu.
Damit wir das Gelernte nicht vergessen, erstellten wir Lernplakate, die wir auch aufh├Ąngten. Um unser k├╝nstlerisches Talent unter Beweis zu stellen, verteilten wir uns in neue 5er Gruppen und bekamen 10 DIN-A4 Bl├Ątter und sollten daraus einen m├Âglichst hohen und formsch├Ânen Turm bauen. Als Hilfsmittel hatten wir Tesafilm, Scheren und Klebstoff, aber nur 10 Minuten Zeit. F├╝r viele war dieses Spiel das beste, denn es machte einfach nur Spa├č. Nach den 10 Minuten stimmten wir f├╝r den sch├Ânsten Turm ab und k├╝rten diesen.
 
Zum Schluss kam das Feedback, indem wir auf 3 Fragen antworten sollten. Diese waren unter anderem: Was hat dir gefallen/nicht gefallen? Was nimmst du f├╝r dich mit? In allen Klassen wirkte sich der Projekttag positiv aus und hilft hoffentlich mit, ein freundliches, faires und gl├╝ckliches Miteinander in jeder Gruppe und gegen├╝ber jeder Person zu schaffen!!!
 
Lisa Marx, Klasse 7a
Schuljahr 2003/2004