Anti-Gewalttraining soll...

  • Jugendliche¬†f√ľr Gewaltsituationen sensibilisieren,
  • ihnen M√∂glichkeiten aufzeigen, auf Gewalt zu reagieren (Rollenspiele),
  • ihnen zeigen, dass sprachliche Auseinandersetzungen auch ohne verbale "Verletzungen" m√∂glich sind.

 

√Ąrger ohne Gewalt

Am Donnerstag, den 2. Dezember 2004 wurde f√ľr unsere Klasse ein Anti-Gewalt-Training im evangelischen Gemeindehaus organisiert. Unter der Leitung von Frau Behlen und Herrn Weber starteten wir erst einmal mit einer Runde,¬†in¬†der¬†jeder sagen sollte, was er unter Gewalt verstand. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass¬†viele eine¬†unterschiedliche Vorstellung davon hatten.

Danach verteilte Frau Behlen Situationen aus dem Alltag, die wir unter ,,Gewalt" oder unter ,,keine Gewalt" zuordnen sollten. Wie z.B. ,,Ein Zahnarzt zieht dir einen schlechten Zahn" geh√∂rt unter ,,keine Gewalt" oder ,,Ein fremder Junge, der dir einfach an den Po fasst" geh√∂rt unter ,,Gewalt". Nach diesem Programmpunkt st√§rkten wir uns erst einmal¬†an unserem reichhaltigen¬†Fr√ľhst√ľcks-Buffet. Hinterher spielten wir 2 Spiele,¬†bei dem¬†einmal die M√§dchen und einmal die Jungen gewannen.

Anschlie√üend zeigten uns Frau Behlen und Herr Weber ein kurzes einstudiertes "Theaterst√ľck" in 5 Variationen. Darin ging es um die "nicht verletzende √Ąrgermitteilung", bei der man in drei Schritten seinen √Ąrger ausdr√ľckt. Die drei Schritte sind:

  • Sagen, was los ist!
  • Sagen, was man f√ľhlt!
  • H√∂flich darauf hinweisen, dass diese Person dies in Zukunft zu unterlassen habe!

 

 

Ein Beispiel: Du sitzt auf meinen Platz! oder Das stört mich,  geh da bitte weg!

Danach sollten wir in kleinen Gruppen auch so ein kleines einstudiertes Theaterst√ľck mit der ,,nicht verletzenden √Ąrgermitteilung" spielen. Nach einer zweiten Pause haben wir den Tag noch einmal besprochen, eine Mind-map angelegt und auf eine Karteikarte geschrieben, was wir uns f√ľr die n√§chsten Wochen vornehmen. Alles in einem war es ein super Tag, bei dem wir viel Spa√ü hatten und eine Menge gelernt haben.

Jana K√ľhnapfel, Laura Rakette und Laura P. Hoffmann,
Sch√ľlerinnen der Klasse 7b, Schuljahr 2004/2005