Äußerst dankbar zeigte sich das naturwissenschaftliche Kollegium des Kopernikus-Gymnasiums Neubeckum über eine Spende der Leipziger Univer-sität. Am 19.04.2006 erhielt die Schule 15 Fotospektrometer für den praktischen Einsatz im Unterricht durch die Vermittlung des ehemaligen Schülers Henning Starke.

Kürzlich wurde das Carl-Ludwig-Institut für Physiologie der Universität Leipzig unter der Leitung von Professor Dr. med. habil. J. Eilers mit neuen Gerätschaften für die Studenten ausgerüstet. Der ehemalige Koop-Schüler im Leistungskurs Geschichte am KGN, Henning Starke, der im vergangenen Semester als Medizinstudent selbst noch an den Zeiss-Geräten ausgebildet worden war, dachte sofort an seine alte Wirkungsstätte, als er erfuhr, dass die Spektrometer ersetzt werden sollten. Im Gespräch mit der leitenden Medizinisch-Technischen Assistentin, Frau Ursula Vogt, wurde schnell klar, dass die qualitativ hochwertigen Messgeräte inklusive allem Zubehör der Schule gespendet werden könnten.


Bild: Medizinisch-Technische Assistentin Brigitte Mix, Leitende Medizinisch-Technische Assistentin Ursula Vogt und Henning Starke, Student der Medizin, bei der Übergabe der Zeiss-Spektrometer

Nun sollen die Instrumente in den Fächern Biologie, Chemie und Physik für diverse Versuchsreihen genutzt werden. Nicht nur die Qualität des Unterrichts wird so gesteigert, sondern die Schüler erfahren auch eine bessere Vorbereitung für ein naturwissenschaftlich ausgerichtetes Studium.

"Die Ausbildung in Leipzig ist sehr gut, anspruchsvoll und professionell; wir lernen hier ziemlich viel, und es macht Spaß, sein Wissen im Praktikum anwenden zu können. Ich hätte mich damals sehr darüber gefreut, wenn zu meiner Schulzeit der naturwissenschaftliche Unterricht in der Ausstattung mehr auf ein anschließendes Studium ausgelegt gewesen wäre", resümiert Henning Starke. Auch für die Lehrer des KGN sei es wichtig mit den Abiturienten auf kommende Herausforderungen hinzuarbeiten.

Vielleicht ist diese Spendenaktion der Beginn einer guten Zusammenarbeit zwischen dem KGN und der Leipziger Universität.

Die Redaktion