| Die Große Mondwende über dem Höxberg |
|
|
|
Fotobeweis vom 19.8.06 zu einer archäoastronomischen TheseAus seinem archäo-astronomischen Aufsatz "Untersuchung der Galeriegräber von Soest-Hiddingsen und Beckum-Dalmer auf astronomische Auffälligkeiten" hat Dr. Burkard Steinrücken, Leiter der Westfälischen Volkssternwarte und des Planetariums Recklinghausen, am 4. April 2006 im Kopernikus-Gymnasium Neubeckum (KGN) das erste Mal öffentlich vorgetragen. Sein Text lag wenig später, am 10.04.06, vor und ist auf der Homepage des KGN www.kopernikus-neubeckum.de / Beckumer Grünes Klassenzimmer/ Untersuchungen... veröffentlicht worden. Er erscheint in Kürze auch im Jahrbuch 2008 des Kreises Warendorf. Zum Zeitpunkt der Großen Mondwende, in der Nacht des 19. August 2006, 1Uhr MESZ, hat der Autor den Mondaufgang fotografiert und somit den visuellen Beweis seiner These nachgeliefert, dass der Mondaufgang alle 18 Jahre über dem Höxberg unter astronomisch-geodätischen Gesichtspunkten in Beziehung zum Beckumer Steinkistengrab aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. gesetzt werden kann.
Fotomontage aus einem Panoramabild des Höxberges, aufgenommen vom Ort des Galeriegrabes, mit der errechneten (blau) und der tatsächlichen (rot) Extremalbahn des Mondes am 19.08.2006, kurz nach 1Uhr nachts, MESZ. Der rote Kasten zeigt die Richtigkeit und die Genauigkeit der Peilung des Eingangs des Galeriegrabes an, das zum Grünen Klassenzimmer des Kopernikus-Gymnasiums Neubeckum gehört; s.o. Abb. 15 (Fotomontage Dr. Burkard Steinrücken).
Astrofotografie vom Beginn der Mondbahn der Großen Mondwende am 19.08.07 über dem Höxberg kurz nach 1Uhr MESZ . Dem spannenden Ereignis des zuvor errechneten Mondaufgangs wohnten viele Schaulustige bei, unter anderem eine 6. Klasse des Kopernikus-Gymnasiums Neubeckum, für die der archäo-astronomische Aspekt des Steinkistengrabes aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. historischer Stoff eines Schulprojekts ist (Foto Dr. Burkard Steinrücken).
Sigfrid Krebs |






