55 55
Mensa am Kopernikus-Gymnasium eingeweiht PDF Drucken E-Mail

Eine neue Skyline für Neubeckum

Beckum (gl). Dass der musikalische Zweig am Kopernikus-Gymnasium in Zukunft eine besondere Rolle spielen wird, offenbarte gestern nicht zuletzt das klangvolle Beiprogramm bei der feierlichen Einweihung der neuen Mensa.

Während in diversen Grußworten der gelungene Neubau gewürdigt und seine Bedeutung für das Neubeckumer Gymnasium hervorgehoben wurde, gaben die Schüler auf ihre Weise der Freude über den neuen Treffpunkt Ausdruck. So wie die Zwölftklässlerin Frauke Pelters, die mit einer furiosen Chopin-Interpretation publikumswirksam den nagelneuen Flügel erprobte.

Die Fünftklässler Nadine Kolkmann und Bastian Röwekamp absolvierten einen ebenso tadellosen Auftritt wie der Unterstufenchor und der Eltern-Schüler- Chor. Die Einleitung des kleinen Festaktes allerdings blieb dem Schulorchester überlassen, in dem Jugendliche aller Altersstufen gemeinsam mit ihren Lehrern musizieren.

Schulleiterin Birgit Nabbe kam als Hausherrin nach dem schwungvollen Auftakt die Aufgabe zu, zahlreichen Unterstützern für die Errichtung des gelungenen Anbaus zu danken. Und die Oberstudiendirektorin lüftete das Geheimnis um den Namen der neuen Mensa.

Unter einer Fülle von Vorschlägen aus der Schülerschaft fanden sich klangvolle Varianten wie „Astro Bistro“, „Al Dente“ oder „M+M-Mensa“. Die Entscheidung allerdings fiel auf „Skyline“. Auf den Urheber dieses Namens wartet nun ein 20-Euro-Verzehrgutschein für die Mensa. Allerdings ist der findige Kopf noch unbekannt, wie Birgit Nabbe augenzwinkernd verkündete.

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe im Mensa-Anbau „Skyline“: (v.l.) Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Schulleiterin Birgit Nabbe, Schuldezernent Dr. Ulrich Hillebrand und Architekt Rainer Friedmann.

250 000 Euro Investitionsvolumen

Die Glückwünsche der Satdt überbrachte Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, der den vom Neubeckumer Architekten Rainer Friedmann konzipierten Anbau als harmonische Ergänzung zum bestehenden Gebäude lobte. „Das ist nicht nur eine Speise-, sondern ein Gemeinschaftsraum“, erklärte der Bürgermeister mit Bezug auf den Hinweis von Schulleiterin Birgit Nabbe, dass die Mensa bei Schulveranstaltungen bis zu 200 Gäste aufnehmen könne. Strothmann erinnerte daran, dass neben dem städtischen Anteil von 150 000 Euro das Land einen Zuschuss von 100 000 Euro gewährt habe. Als Vertreter der Schulaufsicht bei der Bezirksregierung gratulierte Schuldezernent Dr. Ulrich Hillebrand. Er wolle gar nicht über die Bedeutung des Ganztags reden, erklärte er, würdigte stattdessen die ästhetische Qualität des Neubaus. „G8 kann mit diesem Raum eine echte Erfolgsstory werden“, unterstrich Hillebrand, der die Prognose wagte, dass sich das Gymnasium Dank guter Ausstattung künftig über sogar steigende Schülerzahlen freuen dürfe. Der Schuldezernent erwähnte in diesem Zusammenhang das gute Abschneiden der Schule bei der jüngsten Qualitätsanalyse und das anspruchsvolle Schulprogramm. Nicht zuletzt das enge Zusammenwirken von Lehrern, Schülern und Elternschaft bilde das Erfolgsrezept der Schule. Beim Festakt fand das auch Ausdruck durch den herzlichen Glückwunsch von Gabi Laufmöller als Vorsitzender von Schulpflegschaft und Förderverein.

Im WM-Fieber: Der Unterstufenchor. Gut gestimmt: Das Schulorchester.

Bilder und Text: Clauser, Die Glocke, 08.06.2010