Schülerakademie Mathematik in Münster
Vom 06.11.2025 bis 08.11.2025 fand die zweieinhalbtägige Schülerakademie Mathematik in Münster (SAMMS) für Jahrgang 6 statt. Isa Kößmeier aus der 6c vertrat das Kopernikus-Gymnasium Neubeckum. Die Schülerakademie Mathematik in Münster findet einmal jährlich statt und hat das Ziel mathematisch begabte Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise zu fördern und zu fordern und soziale Kompetenzen zu stärken. 50 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen des
Regierungsbezirks Münster kommen zusammen, um sich selbstständig und kreativ mit mathematischen Inhalten auseinanderzusetzen. Diese inhaltlichen Anforderungen der SAMMS gehen aufgrund der Komplexität und Schwierigkeit deutlich über den Unterrichtsstoff für die Jahrgangsstufe 6 hinaus und sind zum Teil erst im Lehrplan für spätere Jahrgänge zu finden. Die diesjährige Akademie bot fünf verschiedene Workshops zu den verschiedensten Themen der Mathematik an. Isa entschied sich für den Workshop „Uhren, Ornamente, Zauberwürfel und Bananos – eine verrückte Gruppe“.
Isa tauchte in eine verrückte Welt der Mathematik ein. Sie beschäftigt sich mit Ornamenten – wiederholende, oft abstrakte Muster. Im Workshop beschäftigte Isa sich mit der Untersuchung der Symmetrien von Ornamenten. Denn die Mathematik hilft uns solche Ornamente zu erzeugen. In der verrückten Welt der Mathematik traf Isa außerdem auf Modulo. Was vielleicht wie ein verrückter Mathematiker klingt, ist eigentlich ein mathematischer Satz aus der Algebra und der Zahlentheorie.
Diese verrückte Rechenart hilft uns z.B. beim Rechnen im Uhrenland. Auch der Rubik’s Cube – auch Zauberwürfel genannt – wurde genauer analysiert. Dadurch lernte Isa verschiedene Strategien wie z.B. das Gänseblümchen oder die Krone kennen, um den Zauberwürfel lösen zu können. In diese verrückten Gruppen, die Isa entdeckt hat, gelten ganz eigene Gesetze. An einem Abend ging es für eine Sondervorstellung in das Planetarium in Münster. Dort haben die Schülerinnen und Schüler eine spannende Reise durch das Universum erlebt. Nach der kleinen Reise konnten die Schülerinnen und Schüler den Experten mit Fragen löchern. Am zweiten Abend wurde das technische Verständnis herausgefordert. Kleine fahrtüchtige Autos sollten aus einem Getränkekarton, vier Bierdeckeln, zwei Gummibändern, zwei Spießen und Tesafilm gebastelt werden. Die Akademie endete mit einer Präsentation über die verschiedenen Projekte für die Eltern und LehrerInnen der Schülerinnen und Schüler sowie einem kleinen Wettbewerb, in dem die selbst gebauten Autos gegeneinander antraten und für die Eltern fahren gelassen wurden.
Isas Fazit nach den zweieinhalb Tag Schülerakademie Mathematik in Münster: „Der Abend im Planetarium war besonders spannend und ich habe sehr schnell neue Freundinnen kennengelernt.“
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